Max-Planck-Institut

Nijmegen, Niederlande

Das Neue
bereichert das Alte

Bei der Erweiterung des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in Nijmegen, Teil des renommierten Max-Planck-Instituts, waren wir ausführender niederländischer Partner eines bekannten deutschen Architektenbüros. Das Gebäude, in dem Wissenschaftler die Grundlagen von Sprache in Bezug auf psychologische, soziale und biologische Aspekte erforschen, musste zum zweiten Mal erweitert werden. Zusätzliche Labore, Forschungsräume und Büros wurden benötigt und die Größe des Auditorium sollte verdoppelt werden.

Selbstständig und komplementär

Die Erweiterung verlängert die Hauptachse des bestehenden Gebäudes, bildet aber gleichzeitig auch eine selbständige Einheit, die das Ensemble von Alt und Neu komplettiert. Überall im Gebäude bietet die Magistrale Orientierung. Selbst von allen zentral gelegenen Räumen aus – wie dem Auditorium – hat man direkte Sicht auf den umliegenden Wald. Er bildet auch eine ansprechende Umgebung für das besonders gesicherte BSL2-Labor.

Gläserner Wald

Auf die gläsernen Paneele der Fassade wurde ein Baummotiv gedruckt. Je nach Lichteinfall ist entweder die bedruckte Oberfläche zu erkennen oder aber der echte Wald spiegelt sich in der Fassade. So wirkt das Gebäude auf eine subtile Arte und Weise immer wieder ein bisschen anders in der bewaldeten Umgebung.

Projektdaten

Ort
Nijmegen, Niederlande
Raumprogramm
Erweiterung Forschungsabteilung und Labore
Grundfläche
2.900 m² BGF
Planungszeitraum
2011 – 2015
Status
Realisiert
Auftraggeber
Max Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschafte
Nutzer
Max Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschafte
Mitarbeiter
Jarno Nillesen, Jörn-Ole Stellmann, Geert Jan van de Rakt, Joris Alofs, Jan de Jonge, William Middelbeek, Stefan Opitz
In Zusammenarbeit mit
Heinle Wischer und Partner, ABT, Kleissen en Partners, Gertec, Nobel advies
Fotografie
Leon Albraas