Plus Ultra

Wageningen, Niederlande

Einfach
kraftvoll

Unser Auftraggeber, Kadans Science Partner, wollte auf dem Campus der Universität einen ,Incubator’ realisieren; Ein Gebäude, in dem Start-ups und etablierte Betriebe aus der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie zusammengebracht werden. Ziel war es, eine Art Brutkasten für Forschung und Innovation zu kreieren.

Wir haben die Aufgabe als Realisierung einer zeitlosen, inspirierenden, generischen Gebäudestruktur begriffen, die den Kontakt zwischen Menschen aus verschiedenen Betrieben befördert. Aus Kontakt entsteht Zusammenarbeit und daraus entsteht dann wiederum Innovation, lautete die Philosophie. Und sie scheint aufzugehen!

Natürliche Verbindung

Plus Ultra bietet 7.000 m2 Raum für Büros, Labors, vielfältig nutzbare Technologiehallen, flexible Arbeitsplätze und verschiedene Meeting- und Tagungsräume. Im Gebäudeinneren fühlt sich das jedoch nicht so an. Das Gebäude entfaltet sich um ein großes Atrium, durch dessen gläserne Decke viel Tageslicht ins Gebäude fällt. Auf allen Stockwerken liegen Meeting- und Besprechungsräume direkt am Atrium. Miteinander verbundene, kleine Orte, an denen man sitzen, nachdenken und miteinander sprechen kann, wenn man das Büro oder das Labor mal verlassen will – zum Kaffeetrinken in komfortablen Stühlen und auf gemütlichen Sofas. Hier finden die Begegnungen statt!

Harmonisch

Streng gesehen besteht das Gebäude aus einem Betonkern, einer Holzverkleidung von innen und außen und einer großen Treppe. Sowohl das Skelett des Gebäudes als auch die Fußböden bestehen aus Sichtbeton. Das Holz gleicht die Härte des Betons aus, ist geräuschdämpfend, natürlich und verbirgt alle Installationen. Einer der Start-up-Unternehmer brachte es auf den Punkt: „Hier kommt echte Ruhe über dich.“

Ausgezeichnete Kraft

Plus Ultra wurde ausgezeichnet mit dem ARC16-detail-Award und nominiert für den Preis ,Bestes Gebäude des Jahres’ des niederländischen Branchenverbands der Architektenbüros und den European Architecture Award. Einer der Gründe dafür ist die starke Identität des Gebäudes: Mit einem relativ niedrigen Budget und nüchternen Materialien ist es uns gelungen, ein zeitloses Gebäude zu entwerfen. Ein Gebäude, dass durch seine eigensinnige Architektur nicht langweilig wird und verschiedene Menschen miteinander verbindet. Von innen und außen kraftvoll, klassisch und doch modern.

Das Gebäude wird beheizt und gekühlt durch Solar-Wärmepumpen. Im Sommer wird die Erwärmung des Gebäudes begrenzt durch die Orientierung bietenden Lamellen. Die sich über den Tag hinweg langsam bewegenden Sonnenlichtstreifen auf den Fußböden verbinden die Nutzer wie eine Art Sonnenuhr mit dem Tagesrhythmus.

Nachhaltigkeit

Das Gebäude wird beheizt und gekühlt durch Solar-Wärmepumpen. Im Sommer wird die Erwärmung des Gebäudes durch die auf Orientierung im Gebäude abgestimmten Lamellen. Die sich über den Tag hinweg langsam bewegenden Sonnenlichtstreifen auf den Fußböden verbinden die Nutzer wie eine Art Sonnenuhr mit dem Tagesrhythmus.

“Die Architektur von Plus Ultra bietet den Nutzern des Gebäudes eine gemeinsame Identität und macht sie stolz. Sie sind wirklich emotional mit dem Gebäude verbunden und die Unternehmen in Plus Ultra wählen Möbel, die zu dem Gebäude passen. Einfach toll!”

Bert Muijres
Architekt

“Die Architektur von Plus Ultra bietet den Nutzern des Gebäudes eine gemeinsame Identität und macht sie stolz. Sie sind wirklich emotional mit dem Gebäude verbunden und die Unternehmen in Plus Ultra wählen Möbel, die zu dem Gebäude passen. Einfach toll!”

Projektdaten

Ort
Wageningen, Niederlande
Raumprogramm
Incubator, Gebäude für mehrere Betriebe und Technologiehallen
Grundfläche
7.735 m² BGF
Planungszeitraum
2014 – 2015
Status
Realisiert
Auftraggeber
Kadans Science Partner
Mitarbeiter
Tim Loeters, Bert Muijres, Martijn van Bentum, Ole Stellmann, Roy Pype, Martijn Akkerman, Taecke Halma, Rogier Penning
In Zusammenarbeit mit
Van Looy Group, Archimedes Bouwadvies, C2N, Poelmans Reesink, Peutz, Fokkema &
Nachhaltigkeits­label
BREEAM-NL Excellent
Award
ARC16 award; nominiert für BNA ,Beste Gebäude’ 2016
Fotografie
Kim Zwarts / Stijn Poelstra