Gesundheitsgebäude Woerden

Woerden, Niederlande

Ein medizinisches Zentrum,
das atmet und verbindet

Der Standort des heutigen St. Antonius Krankenhauses in Woerden weicht einem neuen Pflegegebäude. Unser Entwurf für den neuen Standort setzt auf ein zentrales Leitmotiv: Verbindung.  Denn die traditionell enge Beziehung zwischen Krankenhaus und Gemeinde soll auch die Zukunft prägen.

Eingangsseite mit Vorplatz

Bereit für die Zukunft

Der neue Standort wird ein Ort, an dem das St. Antonius planbare Krankenhausversorgung anbietet, etwa ambulante Kliniken. Gleichzeitig entsteht Raum für weitere Gesundheitsdienstleister, wie Hausärzte und Altenpflege. Das erfordert ein Gebäude, das atmet – ein Gebäude, das Wachstum und Schrumpfung von Abteilungen und Gesundheitsfunktionen mühelos bewältigen kann und damit für die Zukunft gerüstet ist.

Empfangshalle mit Restaurant

Licht, Sicht und Verbindung

Unsere architektonische Antwort ist ein Gebäude in Karreeform mit vier Ebenen und einer Gesamtfläche von 15.000 m2. Im Zentrum liegt eine lichtdurchflutete Halle – mit großzügigen Treppen und Aufzügen. Zwei große Innenhöfe bringen Tageslicht ins Herz des Gebäudes und sorgen für Orientierung, Ausblicke und Verbindung zum gesamten Haus. Im belebten Erdgeschoss befinden sich publikumsintensive Bereiche. Funktionen mit längerer Verweildauer befinden sich in den oberen Etagen.

Das verbindende Herz

Ein flexibles Fundament

Die besondere Stärke des Gebäudes liegt in seinem „flexiblen Fundament“. Alle Geschosse folgen einem einheitlichen, fein austarierten Raster mit Holzstützen, das eine einfache Anpassung der Raumaufteilung erlaubt. So entsteht Raum zum Atmen – kombiniert mit dem Einsatz natürlicher Materialien. Genau das, was dieser Standort braucht. Und genau das, was für seine Nutzerinnen und Nutzer entscheidend ist. Ob größer, kleiner oder neu aufgeteilt – die Räume lassen sich jederzeit an veränderte Anforderungen anpassen.

Im Herzen des Gebäudes

Auf jeder Etage liegen die Wartebereiche rings um die lichtdurchfluteten Innenhöfe im Zentrum. Der äußere Gebäudering ist für Behandlungsräume, Büros und perspektivisch eventuell auch für Pflegeapartments vorgesehen. An zwei Ecken an der Außenseite des Gebäudes bilden die Geschosse eine Art Treppe nach oben. Dadurch wirkt das Gebäude optisch kleiner und es entstehen großzügige, begrünte Terrassen, die einen sanften Übergang zur umliegenden Landschaft bilden.

“Das ist mehr als ein Gesundheitszentrum. Das Gebäude erfüllt eine gesellschaftlich-kulturelle Funktion, verbindet die medizinische Versorgung mit der Nachbarschaft, Besucher untereinander und Fachkräfte mit ihren Patientinnen und Patienten.”

Tom Vlemingh
Partner/Architekt

“Das ist mehr als ein Gesundheitszentrum. Das Gebäude erfüllt eine gesellschaftlich-kulturelle Funktion, verbindet die medizinische Versorgung mit der Nachbarschaft, Besucher untereinander und Fachkräfte mit ihren Patientinnen und Patienten.”

Projektdaten

Ort
Woerden, Niederlande
Raumprogramm
Gesundheitsgebäude und Parkhaus für 266 Autos (erweiterbar auf 366 Autos)
Grundfläche
15.000 m² BGF (Parkhaus: 9.600 m² BGF)
Planungszeitraum
2025
Status
Wettbewerbsbeitrag
Auftraggeber
St. Antonius Ziekenhuis
Nutzer
St. Antonius Ziekenhuis, Sint Maartenskliniek, Altrecht, HAP, Fundis en andere zorgpartners
Mitarbeiter
Tom Vlemingh, Koen Arts, Maarten de Werk, Arlen Rens, Menno Roefs, Wilma Hiemstra, Quinty Tan
In Zusammenarbeit mit
Deerns, Archimedes