Verbeeten-Institut

Breda

Offen und dennoch intim

 

Für das Verbeeten-Institut wurde neben dem Amphia-Krankenhaus in Breda ein Nebenstandort für Strahlentherapie realisiert. Dank des Neubaus mit zwei Bestrahlungsbunkern verkürzt sich die Fahrzeit für Patienten, die an den äußeren Grenzen des Einzugsgebiets wohnen. Beim Entwurf galt das leitende Prinzip des „Healing Environment“.

 

So sehen die Patienten in allen Phasen des Behandlungsprozesses Tageslicht. Die das Gebäude umschließende Schale kreiert verschiedene Patios bei den Warte- und Behandlungszimmern und bildet eine Art Filter zwischen der Außenwelt und dem Gebäude. Auf diese Weise wird sowohl ein Gefühl der Offenheit vermittelt als auch eine geschlossene, geschützte Atmosphäre geschaffen.

 

Die gewünschte Intimität wird mit Mobiliar aus den vergangenen Jahrzehnten erreicht, das aufgearbeitet wurde und somit eine zweite Chance erhalten hat. Die Symbolik einer „zweiten Chance“ wird von vielen Patienten vor und nach ihrer Behandlung angesprochen.

Mit einer solchen Beeinflussung der Atmosphäre in einem Raum wird der Genesungsprozess positiv beeinflusst. In den Bestrahlungsbunkern haben die Patienten zudem die Möglichkeit, die Musik und die Farbe des Lichts selbst zu bestimmen. Dadurch empfinden sie weniger Stress.

 

Das Projekt wurde für den Hedy d’Ancona-Preis 2012 nominiert.

 

Bauherr  Instituut Verbeeten, Tilburg
Nutzer  Instituut Verbeeten, Breda
Mitarbeiter  Jarno Nillesen, Alfons van den Berg, Henk Ellenkamp, Frans Frederiks, Carl Peter Goossen, Marieke van ‘t Hoff, Gerard Kasteel, Miriam Poch, Paul Numan, Roy Pype
Fachplaner  Aronsohn, Deerns raadgevend ingenieurs, Gebroeders Brouwer, FabriekNL
Bauunternehmer  Heerkens van Bavel, Gebroeders Brouwer, FabriekNL
Fotograph  Kim Zwarts
Start Entwurf  2007
Fertigstellung  2010
Grundfläche  1.794 m²
Organisatievorm  Traditionel

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