Hotfloor Laurentius-Krankenhaus

Roermond

Revitalisierung durch Erweiterung

 

Das Laurentius Krankenhaus in Roermond stand vor der Herausforderung, einen in die Jahre gekommenen Gebäudekomplex zukunftsfähig zu machen. Die Ausgangsidee war, die bestehenden Gebäude stufenweise zu ersetzen und abzureißen. Wiegerinck brachte den Ansatz in die Diskussion ein, die bestehenden Gebäude durch zielgerichtete Impulse zu revitalisieren und Neubauflächen zu minimieren, wodurch im Ergebnis ein kosteneffizienter, und zugleich ein sehr funktionaler und effektiver Zielplan entstand, der schrittweise realisiert wird.

 

Zentrale Idee des Entwurfs ist es, das bestehende Krankhaus neu zu strukturieren, sodass es  eine klare und übersichtliche Erschließung und sinnvoll angeordnete Funktionsbereiche gibt. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es im Bestand eine neue Hauptverkehrsachse, die durch einen neuen Haupteingang ergänzt wird. Zum zweiten werden durch einen Neubau alle technisch hochkomplexen Funktionen des Krankenhauses (OP, Radiologie etc.) in einem sogenannten Hotfloor zusammengefasst, der zentral angebunden ist. Zusammen mit der neuen Erschließung bildet er das Herzstück des Krankenhauses. Durch diese gezielten Maßnahmen konnte die Kontinuität aller Abläufe während der Bauarbeiten gewährleistet werden. In einer dritten Phase werden jetzt schrittweise alle übrigen Gebäudeteile des Krankenhauses renoviert.

 

 

Ort

Roermond, Niederlande

 

Raumprogramm

Operationraum, Notfaldienst, Hausärtzte Beitrag, Corihot Pflege, Kardiologie, Zentralsterilisation, akuten Eintritt

 

Size

11.994  m² BGF

 

Planungszeitraum

2011 – 2016

 

Status

Realisiert (Phase 1-2), Phase 3: ca. 2019

 

Bauherr

Laurentius Krankenhaus

 

Nutzer

Laurentius Krankenhaus

 

Mitarbeiter

Frank Pörtzgen, Martijn Akkerman, Bastiaan Buurman, Inge Geurts, Joost de Jonge, Ruud Hilderink, Gert van Rijssen

 

Fachplaner

Arcadis, AT Osborne, RoyalHaskoningDHV, Cauberg-Huygen, Peter Struycken